Ziele

In der Zukunft ist aufgrund der wachsenden industriellen Nutzung meerestechnischer Potenziale mit einem quantitativen sowie qualitativen Anwachsen der Mess- und Monitoringaufgaben zu rechnen. Daraus resultieren erweiterte Anforderungen an ein neu zu entwickelndes maritimes Vermessungssystem.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, stellt sich das ImarSys-Netzwerk das Ziel, eine neue Generation von geschleppten intelligenten Unterwassermessfahrzeugen für den Flachwasserbereich zu entwickeln, die aufbauend auf den erreichten konzeptionellen und wissenschaftlich-technischen Entwicklungsstand, nicht nur die erkannten technisch-technologischen Nachteile bisheriger Lösungen (z. B. fehlende aktive Eigensteuerung zur Feinpositionierung) überwindet, sondern auch die für eine industrielle Verwertung relevanten Fragen der Nachhaltigkeit, Funktionssicherheit bis hin zur Wirtschaftlichkeit in den Entwicklungsfokus rückt.

Dazu wird das ImarSys-Netzwerk folgende Teilziele anstreben:

  • modularer Komponentenaufbau zur Sicherung einer flexiblen Produktgestaltung und zur Umsetzung einsatzbezogener individualisierter Unterwassermessfahrzeuge
  • Herstellkostenreduzierung durch Übergang von der technischen Einzel- zur modularen Produkt- und Baugruppenlösung sowie von der Einzel- zur industriellen Losfertigung
  • Kompakte messtechnische Modullösungen mit standardisierten Schnittstellen, die als Nutzlast in verschiedenen Geräteträgern eingesetzt werden können
  • Individualisierung der geschleppten Geräteträger durch Montage aus weitestgehend druckneutralen und in Leichtbauweise hergestellten Komponenten
  • Intelligentes Navigations-, Regelungs- und Kommunikationssystem zur aktiven Feinsteuerung der geschleppten Unterwassermessfahrzeuge mittels Tragflügel, Leitwerke, Höhen- und Seitenruder, eigenen aktiven Steuerantrieben usw.

 Das neuartige intelligente maritime Unterwassermesssystem soll aus dem Mutterschiff, einem von diesem geschleppten intelligenten Unterwassermessfahrzeug und weiteren optional nachgeführten Unterwassermessgeräten gebildet werden. Alle drei Teilsysteme bilden eine über Kabel fest miteinander gekoppelte Funktionseinheit. Diese sichert die für zukünftige Messaufgaben benötigte Positionier- und Messgenauigkeit sowie Lagestabilität für die hochauflösende Unterwassermesstechnik.

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